/ Kursdetails

V29U40 ONLINE: Stadt.Land.Welt.-Web: Online-Vortrag "Kleider machen Leute"?! - Der wahre Preis der Billigmode - Nachhaltiger Konsum am Beispiel von Kleidung

Beginn Mi., 27.04.2022, 19:00 - 20:30 Uhr
Kursgebühr 0,00 €
Dauer 2 U-Std. 1 Termin
Abmeldung Abmeldung bis 26.04.2022 kostenfrei
Kursleitung Dr. Gisela Burckhardt
Vorspann Über die digitale Vortragsreihe zu den Sustainable Development Goals der Agenda 2030: Stadt.Land.Welt - Web ist eine Kooperation zwischen Engagement Global, dem Deutschen VolkshochschulVerband (DVV), DVV International sowie den Volkshochschulverbänden Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Sie findet statt im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD), das sich u.a. dafür einsetzt, Entwicklungspolitische Bildungsangebote für Menschen in ländlichen Räumen anzubieten:
Sie benötigen lediglich einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss. Sie sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über die Chat-Funktion an die Referierenden gerichtet werden.
Dokument Für diesen Kurs sind keine Dokumente vorhanden.

"Kleider machen Leute" - die Spruchweisheit der gleichnamigen Novelle von Gottfried Keller hat ihren Ursprung bereits in der Antike und hat wohl auch in der Moderne noch ihre Gültigkeit. Aber hier wollen wir die Redewendung umdrehen: "Leute machen Kleider". Aber welche Leute machen unsere Kleider? Und zu welchen Bedingungen? Und mit welchen Auswirkungen für Mensch und Umwelt?

"Fast Fashion" bezeichnet im Allgemeinen Kleidung, die billig hergestellt und verkauft wird, damit Kund*innen möglichst häufig neue Kleidung kaufen können. Im Rekordtempo machen große Modeketten Kleidung zu günstigen Preisen für alle verfügbar, und Mode entwickelt sich für viele Menschen in Deutschland zur mehrmals jährlich austauschbaren Ware.

Dies hat insbesondere für die textilproduzierenden Länder wie Bangladesch soziale Folgen für die Menschen im Globalen Süden, insbesondere für Frauen. Katastrophale Arbeitsbedingungen, mangelnde soziale oder arbeitsrechtliche Sicherheiten sowie eine extrem schlechte Bezahlung von Näher*innen sind die Kehrseite der billigen Mode.

Zunehmend wird außerdem die Entsorgung von Billigkleidung in Ländern des Globalen Südens ein ökologisches Problem. Wie kann nachhaltiger Konsum vor diesem Hintergrund einen Beitrag für soziale Gerechtigkeit und insbesondere Geschlechtergerechtigkeit spielen? Wie können Staaten regulieren? Welche Rolle spielen dabei Zertifizierungen und staatliche Textilsiegel wie der "Grüne Knopf"? Und wie gelingt es, dass nachhaltiger Konsum keine Frage des Einkommens wird?

Darüber und über Ihre Fragen möchten wir diskutieren mit eingeladenen Expert*innen im Rahmen der bundesweiten Stadt.Land.Welt.-Web - Dialogreihe der Volkshochschulen und Engagement Global gGmbH.

Online-Anmeldung:
Interessenten können sich bis zum 26.04.2022 um 10:30 Uhr online zum Vortrag anmelden; der Link wird rechtzeitig per E-Mail zugeschickt.




Kursort

ON; Online extern




Termine

Datum
27.04.2022
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
Ort
ON; Online extern