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Q11G60 Meine außergewöhnliche Lebensgeschichte als Tochter einer russischen Zwangsarbeiterin

Beginn Do., 10.10.2019, 19:30 - 22:00 Uhr
Kursgebühr gebührenfrei - Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Geschäftsstelle des Vereins erreichen Sie unter Tel. 05321 3182757 oder per E-Mail: info@gv-goslar.de
Dauer 3 U-Std. 1 x abends
Onlineanmeldung Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Information In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein Goslar e. V.
Kursleitung Dagmar Nabert
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Die Bad Harzburgerin Dagmar Nabert, geboren in Burg bei Magdeburg, wurde als Kleinkind in ein Heim in Wolfen eingewiesen. Von hier aus kam sie zu liebevollen Pflegeeltern, mit denen sie 1956 in die Bundesrepublik übersiedelte. Im Alter von 12 Jahren erfuhr sie 1956, dass sie ein Adoptivkind ist. Ihre Sehnsucht, nach den wirklichen Eltern zu suchen, setzte sie nach dem Tod ihrer Adoptiveltern um. Aber erst nach der Wende wurde es ihr 1990 möglich, ihre persönlichen Unterlagen einzusehen. In Burg begann ihre Suche, blieb dort aber erfolglos. Die ersten wichtigen Daten erhielt sie durch den Internationalen Suchdienst in Bad Arolsen. Sie erfuhr den Namen ihrer Mutter: Klawa Steblawa, eine russische Zwangsarbeiterin. In ihrem Lichtbildervortrag erzählt Dagmar Nabert ihre Lebensgeschichte, die von der Nazizeit über die Zeit der DDR bis ins heutige Russland führt, wo sie nach 55 Jahren 1999 völlig unerwartet ihre leibliche russische Mutter fand.

Geschäftsstelle des Geschichtsvereins im St. Annenhaus (geöffnet: donnerstags zwischen 9 und 12 Uhr)
Telefon 05321 3182757 (außerhalb der Öffnungszeiten ist der Anrufbeantworter eingeschaltet)
E-Mail: info@gv-goslar.de




Kursort

Kreistagssaal

Klubgartenstr. 6
38640 Goslar

Termine

Datum
10.10.2019
Uhrzeit
19:30 - 22:00 Uhr
Ort
Klubgartenstr. 6, GS; Kreishaus; KTS