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M11G65 Pfalz und Stiftskirche in Goslar als räumliches Gegenüber von weltlicher und kirchlicher Macht

Beginn Do., 07.12.2017, 19:30 - 22:00 Uhr
Kursgebühr gebührenfrei Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Geschäftsstelle des Vereins erreichen Sie unter Tel. 05321 518103 oder per E-Mail: kontakt@geschichtsverein.de
Dauer 3 U-Std. 1 x abends
Onlineanmeldung Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Information In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein Goslar e. V., der für das Programm verantwortlich zeichnet, der Stadt Goslar, die die Kaiserpfalz als Vortragsraum und die Technik stellt, und dem Museumsverein Goslar e. V., der die Ausstellung "Das Evangeliar Heinrichs III. und seine Reise durch die Zeiten" in der Kaiserpfalz initiiert hat.
Die Vortragsreihe wird vom Regionalverband Harz und vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert.
Kursleitung Cord Meckseper

Das Goslarer Evangeliar war von Kaiser Heinrich III. für seine gegen Mitte des 11. Jahrhunderts begonnene Stiftskirche St. Simon und Juda gestiftet worden. Zusammen mit dem Kaiserhaus bildete die Kirche eine herrschaftliche Bauformel aus Sakral- und Profanbau, deren Anfänge bis in die römische Antike zurückreichen. Es stellt sich die Frage, ob die Bauwerke in Goslar als Gegensatzpaar zu verstehen sind oder als ein Miteinander innerhalb einer imperial geplanten, sakralen Stadtlandschaft. Trotz der großen Bedeutung Goslars als Königspfalz hat die Stiftskirche seit 1927, also seit 90 Jahren, keine neuere baugeschichtliche Darstellung erfahren. Nach wie vor ist daher ihre ursprüngliche Gestalt noch immer ungesichert. Abbildungen aus der Zeit vor ihrem Abbruch 1819 deuten auf einen durchgreifenden Umbau im 12. Jahrhundert, dessen historische Absicherung jedoch noch aussteht.
Prof. Dr. em. Cord Meckseper studierte neben Germanistik, Geschichte und Philosophie Architektur an der TH Stuttgart. Von 1963 bis 1971 war er wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Baugeschichte und Bauaufnahme, promovierte 1969 über die hochmittelalterliche Stadtbaugeschichte von Rottweil am Neckar und habilitierte sich 1970 für das Lehrgebiet Stadtbaugeschichte. Nach Dozententätigkeit an der TH Stuttgart und Professur an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste Berlin übernahm er 1974 den Lehrstuhl für Bau- und Kunstgeschichte an der Universität Hannover, wo er bis 1999 lehrte und forschte. Nach seiner Emeritierung widmet er sich weiterhin der Forschung zur Baugeschichte insbesondere des Mittelalters.



Kurs abgeschlossen

Kursort

GS; Kaiserpfalz

Kaiserbleek 6
38640 Goslar

Termine

Datum
07.12.2017
Uhrzeit
19:30 - 22:00 Uhr
Ort
Kaiserbleek 6, GS; Kaiserpfalz