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Für die Presse: Allgemeines zur Kvhs Goslar
1973 beschloss der Kreistag des neu gebildeten Landkreises Goslar die Gründung einer Kreisvolkshochschule, in der auch die bisher ehrenamtlich geleiteten Volkshochschulen der Stadt Goslar und des Landkreises Zellerfeld aufgingen. Direktor wurde Hubertus van Wezel.
Zunächst wurde die vhs als Objekt, später als selbstständiges Amt 43 in die Verwaltung des Landkreises eingegliedert. Aus steuerlichen Gründen wurde die vhs am 01.01.1996 ein Betrieb gewerblicher Art. Im Zuge der Verwaltungsreform erfolgte zum 01.07.1999 die Zusammenlegung mit dem Schulverwaltungsamt zum Amt 41, Amt für Bildung, Kultur und Sport, bis zum Ausscheiden von Herrn van Wezel (30.04.2003) mit einer Doppelspitze (Hubertus van Wezel, Manfred Hühne) und einem gemeinsamen Verwaltungsleiter. Ab 01.09.2003 übernahm Ute Lenz-Rühmann, die in der Kvhs als Programmbereichsleiterin tätig war, die pädagogische Leitung der Volkshochschule. Eine Stelle im pädagogischen Bereich wurde eingespart, die von Herrn van Wezel wahrgenommenen Aufgaben wurden verteilt.
Der Landkreis Goslar hat z. Z. ungefähr. 155 000 Einwohner. Davon wohnen 70 % in den Städten mit hauptamtlich besetzten Volkshochschulbüros: Goslar, Bad Harzburg, Clausthal-Zellerfeld und Seesen. Auf Goslar allein entfallen ca. 30 % der Einwohner.
Über ein Drittel der Einwohner ist älter als 50 Jahre. Die am stärksten vertretene Altersgruppe der vhs-Besucher liegt im Bereich 35 - 50 Jahre. Kurse im Tagesbereich werden hauptsächlich von den weiteren Bildungsträgern im Landkreis durchgeführt, z. B. unser Kooperationspartner BNVHS (Bildungswerk Niedersächsischer Volkshochschulen), Heimvolkshochschulen Zeppelinhaus, Jakobushaus (Katholische Akademie), Prager Schule.
In den ersten 10 Jahren ihres Bestehens verteilten sich die Unterrichtsstunden der vhs zu ca. 50% auf Goslar und 50% in die Fläche. Durch die Mobilisierung hat eine Verschiebung nach Goslar statt gefunden, wo jetzt ca. 2/3 der Kurse durchgeführt werden.
Unserer vhs stehen keine eigenen Unterrichtsräume zur Verfügung, der Unterricht wird schwerpunktmäßig in Landkreis eigenen Schulen durchgeführt. Die Hauptgeschäftsstelle befindet sich in Goslar im Verwaltungsgebäude des Landkreises. Für die von der Satzung geforderte flächendeckende Versorgung wurde ein Netz von Außen- und Nebenstellen eingerichtet, die von ehrenamtlichen Leitungen betreut werden.
In den Außenstellen Clausthal - Zellerfeld, Bad Harzburg und Seesen gibt es ein mit einer Verwaltungskraft besetztes Büro. In diesen Büros besteht eine direkte Anbindung an unser Verwaltungsprogramm, Anmeldekarten können erfasst und Teilnehmerlisten erstellt werden.
Um für die ehrenamtlichen Leitungen insbesondere in den kleinen Außenstellen den Kontakt zur Hauptgeschäftsstelle in Goslar zu vereinfachen, gibt es für jede Außenstelle eine feste Ansprechpartnerin aus dem Team der Programmbereichsleiterinnen, die alle Probleme und Wünsche weiter leitet. Diese Betreuung kümmert sich auch um Dozententreffen, Ehrungen etc.
Zweimal jährlich findet eine Außenstellenleitersitzung in Goslar statt. Die Leitungen können über die Arbeit vor Ort berichten und erhalten aktuelle Informationen über die vhs.
Jährlich werden ca. 42 000- 45 000 Unterrichtsstunden durchgeführt. Davon entfallen
ca. 8000 Unterrichtsstunden auf die Kooperation mit dem örtlichen BNVHS (Bildungswerk Niedersächsischer Volkshochschulen), das hauptsächlich Arbeitsamtsmaßnahmen durchführt.
Der größte Teil der von uns durchgeführten Unterrichtsstunden entfällt auf Abendunterricht und Wochenendseminare, wobei in den letzten Jahren die Nachfrage nach Wochenendseminaren deutlich gestiegen ist. Firmenschulungen und Arbeitsamtsmaßnahmen werden aufgrund der Raumsituation nur in geringem Maß durchgeführt. Die Organisation von Vollzeitmaßnahmen wird daher in der Regel an das BNVHS übertragen. Unser Schwerpunkt liegt im traditionellen Kursangebot der vhs.
Die Vernetzung mit verschieden Kooperationspartnern (z. B. Amt für Soziale Dienste, Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft) findet sich in unserer Programmgestaltung wieder.
Eine Besonderheit ist die Zusammenarbeit mit der TU Clausthal, insbesondere die Deutschkurse für ausländische Studenten. Die Nachfrage ist in den letzten Jahren noch gestiegen und z. Z. werden ca. 11000 Unterrichtsstunden jährlich durchgeführt.
Bereits 1986 erfolgte die Ausstattung von EDV-Räumen durch die vhs in den Berufsbildenden Schulen des Landkreises, bis zur Grenzöffnung durch Zonenrandmittel finanziert. Den technischen Support und die Administration der Netzwerke leistet die vhs von Beginn an. Anfänglich durch einen hauptamtlich beschäftigten Weiterbildungslehrer, seit 2001 durch das für alle Landkreisschulen zuständige Support-Center. Es ist im Amt für Bildung, Kultur und Sport angesiedelt.
In Zusammenarbeit mit den Berufsbildenden Schulen Bassgeige werden Kurse durchgeführt, die den schulischen Unterricht ergänzen.
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