Mensch und Umwelt / Kursdetails

L11G55 Klöster als strategische Gefahr - Bürger Goslars zerstören Klöster vor der Stadt

Beginn Do., 06.04.2017, 19:30 - 21:45 Uhr
Kursgebühr gebührenfrei Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Geschäftsstelle des Vereins erreichen Sie unter Tel. 05321 518103 oder per E-Mail: kontakt@geschichtsverein.de
Dauer 3 U-Std. 1 x abends
Onlineanmeldung Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Information In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein Goslar e. V.
Kursleitung Friedrich Seven

Goslar sah sich durch die Übergriffe des Herzogs Heinrichs des Jüngeren von Braunschweig Wolfenbüttel bedroht, weswegen eine Volksmenge am 22. Juli 1527 Klöster und Kapellen vor der Stadt zerstörte, um dem Herzog damit die Möglichkeit zu nehmen, von diesen befestigten Anlagen aus die Stadt zu belagern.
Damit aber gaben sie Heinrich eine willkommene Gelegenheit, die Stadt beim Kaiser wegen Landfriedensbruch zu verklagen und verschlechterten so die rechtliche Position Goslars im Streit mit dem Herzog um das Berg- und Hüttenwesen am Rammelsberg. Der ganze geschichtliche Vorgang spiegelt die Probleme der Stadtregierung, gegen die verarmte und aufgebrachte Bürgerschaft eine gemäßigte und kaisertreue Reichspolitik durchzuhalten.
Dr. theol. Friedrich Seven studierte in Wuppertal und Göttingen Evangelische Theologie, promovierte 1977 an der Georg-August-Universität Göttingen, wirkte am Editionsprojekt "Sehling, die evangelische Kirchenordnung des 16. Jahrhunderts" mit und verfasste seither verschiedene Publikationen in historischen Jahrbüchern und Zeitungen, lieferte Beiträge u. a. für den NDR, WDR und Radio Bremen. Seit 1983 war er bis zu seiner Pensionierung 2014 Pastor in Scharzfeld am Harz.



Kurs abgeschlossen

Kursort

Kreistagssaal

Klubgartenstr. 6
38640 Goslar

Termine

Datum
06.04.2017
Uhrzeit
19:30 - 21:45 Uhr
Ort
Klubgartenstr. 6, GS; Kreishaus; KTS